LESENSWERTES

Begegnung mit einem Talib in Afghanistan

In manchen Teilen Afghanistans haben sich die Taliban wieder festgesetzt. Die Wut der Einheimischen, wenn es zivile Opfer bei Luftangriffen gibt, kommt ihnen zunutze. Emran Feroz hat einen Taliban-Kommandeur getroffen. mehr lesen

Internationales Fest 2017 in Ulm, Eindrücke

Der Flüchtlingsrat war auch wie die Jahre zu vor auch dabei, mit einem Stand auf den Sophie-Scholl Platz und auf der diesjährigen Parade der Kulturen, bei der uns diesmal eine engagierte Gruppe von afghanischen Geflüchteteten unterstützte. Tapfer wurden in einer Gemeinschaftsaktion schon am Wochenende vorher T-shirts bemalt und Transparente beschrieben. Als Belohnung gab eine Reihe von Leuten die bei der Parade Beifall gaben. Das gibt einem ein gutes Gefühl für Ulm!

 

Geschichte einer afrikanischen Odyssee

Ein beeindruckender Artikel des Spiegels aus dem Jahr 2006 über eine afrikanische Odyssee, die bis heute leider aktuell ist und vermutlich noch dramatischer abläuft.

www.spiegel.de/einestages/fluechtlinge-die-afrikanische-odyssee-spiegel-reportage-von-2006-a-1141012.html
 


Über Migration und Migranten

Ein Blick in die Geschichte menschlicher Wanderungsbewegungen

von Herfried Münkler 5.9.2015, 05:30 Uhr

 

Die Menschheit ist durch Migration zu dem geworden, was sie heute ist. Das sollte in der gegenwärtigen «Flüchtlingsdebatte» nicht vergessen gehen.


Ankunft in der Neuen Welt und in der Zukunft: Einwanderinnen an der Reling eines Auswandererschiffes im Hafen von New York, um 1910. (Bild: Sammlung Hubmann / Imagno)

www.nzz.ch/feuilleton/ein-blick-in-die-geschichte-menschlicher-wanderungsbewegungen-1.18607660

Der Hunger ist von Menschen gemacht!

Siebzig Jahre lang ist der Hunger in der Welt zurückgegangen, doch in diesem Jahr hat sich die Entwicklung umgekehrt. In Nigeria, Somalia, Südsudan und Jemen drohen vier Hungersnöte gleichzeitig, und an keiner einzigen ist die Dürre schuld, betont Alex de Waal. Verantwortlich seien Kriege und bewusste Entscheidungen der Militärs, humanitäre Hilfe zu blockieren: "Die größte Katastrophe steht dem Jemen bevor. Lassen Sie sich nicht von Bildern täuschen, die hungrige Menschen in trockenen Landschaften zeigen, das Wetter hat nichts zu tun mit dem Hunger. Im Jemen leiden mehr als sieben Millionen Menschen Hunger. Wesentlich mehr drohen durch Hunger und Krankheit zu sterben als in Schlachten und Luftangriffen. Die von Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten geführte Intervention hat die Wirtschaft des Landes abgewürgt. Vor dem Krieg wurden achtzig Prozent der Lebensmittel im Jemen importiert, meist über den Hafen von Hudaida am Roten Meer. Auf Beharren Saudi-Arabiens und mit Unterstützung der USA und Großbritannien hat der UN-Sicherheitsrat eine Blockade über den Jemen verhängt. Auch wenn es eine Ausnahme für Lebensmittel gibt, sind die Inspektionen langsam und mühevoll."

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